Angste und zwänge F 40-F 42

ANGSTERKRANKUNGEN UNTERSCHEIDEN SICH EINERSEITS IN DER INTENSITÄT DES ANGSTERLEBENS UND ANDERERSEITS DURCH DEN BEZUG ZU ANGSTAUSLÖSENDEN SITUATIONEN (KONKRET ODER GENERALISIERT). NEBEN DEN TYPISCHEN ANGSTBESCHWERDEN (HERZKLOPFEN, BRUSTSCHMERZ, SCHWÄCHEGEFÜHL, SCHWITZEN) KÖNNEN AUCH SEKUNDÄRE ÄNGSTE, WIE ANGST VOR DEM STERBEN, KONTROLLVERLUST ODER DEM GEFÜHL, WAHNSINNIG ZU WERDEN VERBUNDEN SEIN. ALLEIN DIE VORSTELLUNG, DASS EINE GEWISSE SITUATION EINTRETEN KÖNNTE, ERZEUGT MEIST SCHON ERWARTUNGSANGST („ANGST VOR DER ANGST“) UND KANN SICH BIS ZUR PANIK STEIGERN. NEBEN DEN ÄNGSTEN KÖNNEN AUCH DEPRESSIVE- ODER ZWANGSSYMPTOME (ZWANGSGEDANKEN ODER ZWANGSHANDLUNGEN) VORHANDEN SEIN. GEMÄSS ICD-10 UNTERSCHEIDEN WIR FOLGENDE DIAGNOSEN:

  • Phobische Störungen F40.-
  • Andere Angststörungen F41.-
  • Zwangsstörung F42.-
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen F43.-
  • Der Diagnosengruppe „Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen F43.-„ ist eine eigene Seite gewidmet, Sie finden Sie unter „Krisenintervention und Trauma-Psychotherapie F43.-“  

 

Spezialformen von Belastungsreaktionen findet man auch im:

  •  Ermüdungssyndrom (Neurasthenie) F48.-
  • Burn-out-Syndrom Z76.8